{"id":11538,"date":"2017-08-20T17:24:39","date_gmt":"2017-08-20T15:24:39","guid":{"rendered":"http:\/\/test.amaidi.org\/?p=11538\/"},"modified":"2020-02-20T11:00:42","modified_gmt":"2020-02-20T10:00:42","slug":"my-12th-day-in-agona-swedru-comes-to-an-end","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/amaidi.org\/en\/2017\/08\/my-12th-day-in-agona-swedru-comes-to-an-end\/","title":{"rendered":"My 12th day in Agona Swedru comes to an end"},"content":{"rendered":"<section class=\"l-section wpb_row height_small\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Hallo,<\/p>\n<p>heute ist Sonntag und mein 12-ter Tag im Agona Swedru geht zu Ende. Es wird Zeit das ich anfange mich meinem Blog zu widmen. Bis jetzt hatte ich keine M&ouml;glichkeiten zum Schreiben. Mit dem Internet ist das hier nicht ganz so einfach. Aber wie soll ich beginnen? Denn wie und wann f&auml;ngt so eine Reise oder ein Ausland Aufenthalt an?<\/p>\n<p><strong>Ich glaube mein Jahr in Ghana fing in der 7. Klasse an.<\/strong> Ich wei&szlig; noch wie damals eine ehemalige Freiwillige im Erdkundeunterricht zu uns kam und vom ihrem Projekt in Ghana erz&auml;hlt hat. Sogar damals war es schon Ghana. Ich wei&szlig; auch noch wie sie von den Verh&auml;ltnissen dort zu leben erz&auml;hlt hat. &Uuml;ber rostiges Duschwasser, fehlendem Strom und anderen Annehmlichkeiten, die in Deutschland zum allt&auml;glichen Gebrauch geh&ouml;ren. Was soll ich sagen: die Dusche hier hat klares Wasser. Okay, Wasser kann auch schon mal nicht da sein. Und wenn wir Wasser haben, dann ist es kalt. Aber die Dusche funktioniert! &hellip; meistens jedenfalls.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Bei den Toiletten ist das ein bisschen schwieriger.<\/strong> Die funktioniert n&auml;mlich quasi gar nicht. Zum ersten Mal hab ich gemerkt wie toll es ist immer Toilettenpapier zu haben. Das man das Papier in die Sch&uuml;ssel werfen kann und nicht neben einem Haufen von zerkn&uuml;llten Papier sein Gesch&auml;ft machen muss. Und das absolut schlimmste&hellip; Z&auml;hne neben einer Toilette zu putzen, wo es keinen Deckel gibt, und die Sp&uuml;lung, beim letzten Besucher, mal wieder nicht funktioniert hat.<\/p>\n<p>Aber ich glaube von allen Dingen die ich bis jetzt erlebt habe sind das die einzigen Punkte, die mir nicht gefallen. Aber sp&auml;ter mehr.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_small width_full\" id=\"Plaene\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3>Meine Pl&auml;ne irgendwann mal ins Ausland zu gehen bestanden immer irgendwie.<\/h3>\n<p>Dieses W&ouml;rtchen irgendwann st&ouml;rte. Ich glaube es kennt jeder. Man nimmt sich etwas vor, wie &ldquo;irgendwann werde ich mal das und das machen&rdquo;. Wenn man ehrlich ist macht man diese Dinge fast nie. Immer kommt irgendwas dazwischen was einem als wichtiger erscheint. Und so war es auch bei mir. Okay&hellip; ich war in der 7. Klasse als die Pl&auml;ne entstanden und nach der Schule bin ich direkt in die Lehre gegangen. Aber die Pl&auml;ne hatte ich nur verschoben. &ldquo;Irgendwann werde ich das schon machen.&rdquo;<\/p>\n<p>Dann im November und Dezember 2016 kamen die Pl&auml;ne wieder im mein Kopf. Ich w&uuml;rde im Januar mit der Ausbildung fertig werden. Und was soll ich danach machen? So begann ich langsam meine alten Pl&auml;ne wieder auszugraben und zu konkretisieren.<\/p>\n<p>Im Dezember war meine feste Absicht als Orthop&auml;die Schuhmacher nach Sierra Leone zu gehen. Ich nahm Kontakt zu den Krankenh&auml;usern auf. Und es gab durch aus Interessenten die mich direkt nehmen w&uuml;rden. Das Problem war die Bezahlung. 60-80 &euro; pro Tag. Da h&auml;tte ich mir niemals mein gew&uuml;nschtes Jahr finanzieren k&ouml;nnen. Aber ich habe weiter nach Projekten f&uuml;r Orthop&auml;die Schuhmachern gesucht. Aber leider hab ich keines gefunden. <strong>Mir war es ziemlich wichtig, dass ich mein Projekt mit einer Organisation<\/strong> machen m&ouml;chte. Durch eine Organisation hat man immer einen festen Ansprechpartner und Leute, die einem eine gewisse Struktur mitgeben.<\/p>\n<p>Mit der Zeit wurden meine Vorstellungen immer konkreter. <strong>Ich wollte unbedingt nach Afrika.<\/strong> Obwohl ich Hitze &uuml;berhaupt nicht aus stehen kann. Und damit hatte ich bis jetzt auch ziemliches Gl&uuml;ck. Es ist angenehm warm zwischen durch auch mal sch&ouml;n warm. Aber alles gut zum Aushalten. Momentan haben wir Regenzeit, d.h. es tr&ouml;pfelt hier ca. jeden 2. Tag f&uuml;r 5 Minuten.<\/p>\n<p>Dann war es mir <strong>unglaublich wichtig in ein nachhaltiges Projekt zu gehen<\/strong>. Nach ausgiebiger Recherche, hatte ich mich damit abgefunden, dass ich nicht als Orthop&auml;die Schuhmacher nach Afrika gehen kann und habe nach anderen Projekten gesucht.<\/p>\n<p><strong>Ein dritter wichtiger Punkt f&uuml;r mich war<\/strong>, dass ich <strong>m&ouml;glichst nicht mit anderen deutschen Volunteers<\/strong> zusammen komme. Ich wollte unbedingt im ein neues Land und dann m&ouml;glichst auch die neue Kultur durch einheimische Mitmenschen kennenlernen. Und was soll ich sagen&hellip; <strong>obruni <\/strong>Leo ist unter lauter <strong>obibinis<\/strong>&nbsp;(was so viel hei&szlig;t wie der wei&szlig;e Leo ist unter lauter Schwarzen).<\/p>\n<p><strong>Mein Ziel war es im August in Richtung Ausland aufzubrechen.<\/strong> Inzwischen war Mitte Januar und ich hatte nicht wirklich was gefunden. Die Gesellenpr&uuml;fung r&uuml;ckte n&auml;her und ich hatte keine konkreten Pl&auml;ne f&uuml;r danach. Ich hatte mir vorgenommen im Februar eine Auszeit zu nehmen, um meine Pl&auml;ne endlich abzuschlie&szlig;en. Mein Ziel war es im August in Richtung Ausland aufzubrechen. Mir war es wichtig die Abschl&uuml;sse meiner beiden Schwestern mit zubekommen -die ich dann aufgrund eines Kurztrips nach Mallorca doch verpasste- und das ich alles in Ruhe planen konnte.<\/p>\n<p>Dann las ich zuf&auml;llig den <a href=\"https:\/\/amaidi.org\/en\/2017\/02\/volunteers-help-with-their-expertise\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Artikel &uuml;ber AMAIDI.<\/a> <strong>Und das war der wirkliche Start f&uuml;r mein neues Kapitel in meinem Leben.<\/strong> Ich rief direkt dort an und vereinbarte ein Termin. In der Zwischenzeit hatte ich durch meine Mutter auch ein Job gefunden wo ich bis 31.7. arbeiten konnte. Endlich wurde alles konkreter. Mit August stand auch der Termin fest wann ich gehen w&uuml;rde. Ziemlich schnell fanden Frau Siebert und ich <strong>ein Projekt, das zu mir, meinen eigenen Vorstellungen und meinen beruflichen F&auml;higkeiten passen w&uuml;rde<\/strong>.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3>Soccer for Change<\/h3>\n<\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Das Projekt hei&szlig;t &bdquo;Soccer for Change&ldquo; und ist in Agona Swedru in Ghana.&nbsp;Mir gefiel das Projekt ziemlich schnell, ziemlich gut. Ich sollte vormittags in einer Schule unterrichten und nachmittags Kinder und Jugendliche im Fu&szlig;ball coachen. Ich trainiere schon seit 5 Jahren mit Kindern in Deutschland und habe eine Menge Spa&szlig; damit. &nbsp;Ich konnte mir das richtig gut vorstellen.<\/p>\n<p>Das Ziel des Projektes ist, durch das Training den Kindern eine Besch&auml;ftigung f&uuml;r den Nachmittag zu geben. Eine Chance etwas Sinnvolles zu tun und nicht auf falsche Gedanken zu kommen. Ich entschied mich also f&uuml;r das Projekt.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-separator size_custom\" style=\"height:32px\"><\/div><div class=\"w-image align_center\"><a ref=\"magnificPopup\" href=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Agona_Swedru.jpg\" aria-label=\"AMAIDI_Africa_Ghana_Agona_Swedru\" class=\"w-image-h\"><img decoding=\"async\" width=\"455\" height=\"465\" src=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Agona_Swedru.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Agona_Swedru.jpg 455w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Agona_Swedru-294x300.jpg 294w\" sizes=\"auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px\"\/><\/a><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_small with_line width_default thick_1 style_solid color_border align_center\"><div class=\"w-separator-h\"><\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h5><span style=\"color: #ed6304;\">Dann sollte es doch noch klappen mit meinem Ziel als Orthop&auml;die Schuhmacher nach Afrika zu gehen.<\/span><\/h5>\n<p>Ernest, mein Ansprechpartner in Ghana, erz&auml;hlte mir, das er eine Werkstatt f&uuml;r Orthop&auml;die gefunden h&auml;tte, die sich au&szlig;erhalb vom Agona Swedru befindet. Ich k&ouml;nnte also anstatt morgens zu unterrichten in die Werkstatt gehen, dort arbeiten und mein Wissen weitergeben. Mein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch wurde also war.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><!-- Row Backgrounds --><div class=\"upb_color\" data-bg-override=\"0\" data-bg-color=\"#f3f1ed\" data-fadeout=\"\" data-fadeout-percentage=\"30\" data-parallax-content=\"\" data-parallax-content-sense=\"30\" data-row-effect-mobile-disable=\"true\" data-img-parallax-mobile-disable=\"true\" data-rtl=\"false\" data-custom-vc-row=\"\" data-vc=\"8.7.2\" data-is_old_vc=\"\" data-theme-support=\"\" data-overlay=\"false\" data-overlay-color=\"\" data-overlay-pattern=\"\" data-overlay-pattern-opacity=\"\" data-overlay-pattern-size=\"\"><\/div><section class=\"l-section wpb_row height_small\" id=\"Vorbereitung\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3>Die Entscheidung f&uuml;r das Projekt war der Anfang einer ausgiebigen Vorbereitung<\/h3>\n<p>Ab da gab es ziemlich viel zu tun:<\/p>\n<ul>\n<li>Abmelden von Versicherungen und Arbeitsamt, Arbeitsamt waren einpaar Besuche und Telefonate, Versicherung war eine K&uuml;ndigungsemail und der Nachweis f&uuml;r den Verbleib in einer neuen Versicherung.<\/li>\n<li>Passenden Flug gebucht und der Tag meiner Abreise stand nun fest: der 08. August 2017. Gef&uuml;hlt ein Datum, das niemals kommen w&uuml;rde.<\/li>\n<li>Beratungstermin mit dem Tropenarzt, diverse Impfungen: Ich verpasste 2 von 4 Impfterminen, weil ich sie einfach vergessen hatte.<\/li>\n<li>Das Visum beantragte ich Anfang Juni. Und Mitte Juni hatte ich es.<\/li>\n<li>Eine Langzeit-Auslands Krankversicherung abschlie&szlig;en und noch viele Kleinigkeiten nebenbei. Klingt nach eigentlich gar nicht so viel. Aber das ist es und man verliert schnell den &Uuml;berblick, ohne Leitfaden!!!<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Alles verlief reibungslos. Ich stand mit Frau Siebert und meinem Kontakt in Ghana immer in Verbindung. Ich hatte einen Leitfaden mit Zeitplan, aber musste alles selber organisieren. Und das war genau richtig.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der &ldquo;Spa&szlig;&rdquo; ist ja auch nicht umsonst.<\/strong> Ich hatte gut gespart in meiner Ausbildung. Aber ich h&auml;tte mir das nur leisten k&ouml;nnen, wenn ich ganz ohne R&uuml;cklagen zur&uuml;ckkommen w&uuml;rde. Und das wollte ich nicht. Meine Eltern fanden meine Pl&auml;ne ziemlich gut. So einigten wir uns darauf, dass ich die eine H&auml;lfte und sie die andere H&auml;lfte bezahlen w&uuml;rden. Finanzierung war also gekl&auml;rt.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Was packe ich in meinen Koffer?<\/strong> Dann ging es in die finale Planung. Was w&uuml;rde ich dort brauchen? Was sollte ich mitnehmen? Absolut keine Ahnung! Ich bekam jede Menge Tipps vom Menschen, aber schlussendlich musste ich die Entscheidung selber treffen. Ich k&ouml;nnte jetzt alles aufz&auml;hlen was ich brauchen w&uuml;rde und was ich gekauft habe. Aber ich glaube das interessiert niemanden wirklich.<\/p>\n<p>Ich hatte zwei gro&szlig;e Koffer zu Verf&uuml;gung und 3\/4 von einem gro&szlig;en Koffer war nur mit Sonnencreme, Seife und anderen Hygienemitteln gef&uuml;llt. Im anderen Koffer hatte ich meine Klamotten. Nur kurze Sachen bis auf 4 lang&auml;rmlige Hemden und 2 lange Hosen f&uuml;r abends gegen die Moskitos. Die Koffer waren also gepackt.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-8 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Nun ging es ums verabschieden.<\/strong> Ein schwerer und leichter Part zu gleich. Meine Vorfreude auf das was kommen w&uuml;rde war riesig.&nbsp; F&uuml;r mich war mit dem 08. August 2017 klar, dass f&uuml;r mich ein neuer Lebensabschnitt beginnen w&uuml;rde. Und das war es, worauf ich mich unglaublich freute. Ich wollte kein riesen Drama daraus machen, das ich gehen w&uuml;rde. Die Bl&auml;ck F&ouml;&ouml;s (K&ouml;lner Musikgruppe) haben in einem ihrer Lieder das Thema Abschied perfekt zusammengefasst: &ldquo;Ein Abschied ist noch lange kein Tod.&rdquo;<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-4 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\">[vc_raw_html]JTVCbHl0ZSUyMGlkJTNEJTIyVGh1QU1ZZXI1dlklMjIlNUQ=[\/vc_raw_html]<\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Doch man verabschiedet sich von der gesamten Familie. Onkels, Tanten, vom den Gro&szlig;eltern, Cousinen und Cousins. Und man hat immer im Hinterkopf das immer was zu Hause passieren k&ouml;nnte, und man ist selber weit weg. Ich verabschiede mich von meinen Fu&szlig;ballkollegen und von meinen Freunden der Tanzgarde.<\/p>\n<p>Ich werde kein Handy mitnehmen und nur &uuml;ber Mail erreichbar sein. Gef&uuml;hlt ging die letzte Woche nicht rum. Irgendwann war dann doch Montag der 07.08.17 und der letzte Tag im Germany. Abends gingen wir in unsere Dorfkneipe und dort gab es dann meine &bdquo;Henkersmahlzeit&ldquo;: Ein vern&uuml;nftiges Steak mit Bratkartoffeln!<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_small width_full\" id=\"Abflugstag\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3>Um 5.00 Uhr morgens am Dienstags klingelt der Wecker<\/h3>\n<p>Ich war tats&auml;chlich in der ganzen Zeit nicht einmal wirklich nerv&ouml;s oder hatte Angst. Und auch an diesem Morgen nicht. Sondern ich hatte riesen Vorfreude auf das was kommen w&uuml;rde. Nat&uuml;rlich hatte ich auch ein kleines weinendes Auge auf das was ich zur&uuml;ck lassen w&uuml;rde. Aber die Freude auf das was kommen wird war gr&ouml;&szlig;er. Wir fuhren also zum Flughafen. Meine Familie, meine beste Freundin und ich. Dann kam der gro&szlig;e\/ kleine Abschied. Kurz und mehr oder weniger schmerzfrei.<\/p>\n<p><strong>Aber dann kam alles Schlag auf Schlag.<\/strong> Auf dem Flug nach Paris lernte ich jemanden kennen, der auch nach Ghana geflogen ist. Die f&uuml;nf Stunden Zwischenstopp in Paris vergingen wie im Fluge. Und dann war ich auch schon in Accra, der Hauptstadt von Ghana, gelandet. Auf dem Weg vom Flugzeug zum in den Flughafen wurde direkt kontrolliert, ob wir alle gegen Gelbfieber geimpft waren. Dann mussten wir einen Zettel &uuml;ber unseren Aufenthalt in Ghana ausf&uuml;llen.<\/p>\n<blockquote>\n<p><em style=\"font-family: inherit; font-size: inherit; font-variant-ligatures: inherit; font-variant-caps: inherit; font-weight: inherit;\">Ich kluger Kopf hatte nat&uuml;rlich weder die Adresse wo ich hin gehen w&uuml;rde noch die Telefonnummer von Ernest dabei.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Beides war jedoch zwingend notwendig f&uuml;r die Einreise. Der Mann mit den Zetteln meinte, dass es reichen w&uuml;rde den Ort, n&auml;mlich Agona Swedru hinzuschreiben. Und dann mussten wir anstehen; 2 Stunden in einer langen Warteschlange. 2 Minuten 17 Sekunden wurde durchschnittlich pro Person ben&ouml;tigt um die Personalien auf zu nehmen. Endlich waren wir an der Reihe. Und pl&ouml;tzlich war es ein Problem, dass ich weder eine konkrete Adresse in Ghana noch eine Telefonnummer besa&szlig;. Ich wusste, dass Ernest auf mich drau&szlig;en auf mich wartete und dass er alle Daten haben w&uuml;rde. Doch sie wollten es nicht gelten lassen. Also schrieb ich einfach die Adresse von dem anderen Volunteer, den ich auf dem Flug nach Paris kennenlernte auf. Obwohl er in einer v&ouml;llig anderen Ecke von Ghana untergebracht war. Aber es klappte, alles ging glatt. Koffer waren auch noch da und auch verschlossen. Und yes! Endlich geschafft. &nbsp;Ich verabschiedete mich von dem anderen. Und ging raus ins neue Kapitel meines Lebens.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><!-- Row Backgrounds --><div class=\"upb_color\" data-bg-override=\"0\" data-bg-color=\"#f3f1ed\" data-fadeout=\"\" data-fadeout-percentage=\"30\" data-parallax-content=\"\" data-parallax-content-sense=\"30\" data-row-effect-mobile-disable=\"true\" data-img-parallax-mobile-disable=\"true\" data-rtl=\"false\" data-custom-vc-row=\"\" data-vc=\"8.7.2\" data-is_old_vc=\"\" data-theme-support=\"\" data-overlay=\"false\" data-overlay-color=\"\" data-overlay-pattern=\"\" data-overlay-pattern-opacity=\"\" data-overlay-pattern-size=\"\"><\/div><section class=\"l-section wpb_row height_small width_full\" id=\"Ankunft\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3>Ernest und sein Freund warteten schon seit 3 Stunden<\/h3>\n<\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Dann ging es mit dem Taxi zwei weitere Stunden von Accra nach Agona Swedru. Um 0:12 erreichten wir endlich mein neues Zuhause. Mein Zimmer ist pink mit nur einem Bett. Ich war also angekommen in Ghana.<\/p>\n<p>In der Nacht schlief ich ziemlich gut, obwohl es nachts so warm ist, dass man keine Decke braucht. Morgens um 5 Uhr wurde ich durch lautes sprechen aus einem Lautsprecher geweckt. Jeden Morgen zwischen 4-5 Uhr ist diese Lautsprecherstimme zu h&ouml;ren. Inzwischen wei&szlig; ich, dass es die morgens Predigt ist. Aber ich verstehe nichts. Alles ist in <strong>kwi, der Sprache der Einheimischen<\/strong> hier.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Ich wartete auf Ernest. Als er kam, stellte er mir meine Gastfamilie vor. Ich merkte schnell, dass es ziemlich schwer werden w&uuml;rde, mir die Namen merken zu k&ouml;nnen. Bis jetzt kann ich 6 Namen Personen zu ordnen. Bei den restlichen kann ich mir bis heute die Namen nicht merken. Nach dem kennenlernen gab es Fr&uuml;hst&uuml;ck.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ed6304;\">Die erste Begegnung mit meiner gro&szlig;en Liebe; dem ghanaischen Essen! Ich hatte so gro&szlig;e Angst vor dem Essen in Ghana, und jetzt schmeckt es so unglaublich gut!<\/span><\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-image align_none\"><div class=\"w-image-h\"><img decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_arrival-576x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_arrival-576x1024.jpg 576w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_arrival-169x300.jpg 169w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_arrival-600x1068.jpg 600w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_arrival.jpg 607w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\"\/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><section class=\"l-section wpb_row height_auto\" id=\"Krankhaus\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3>Nach dem Essen ging es in das Krankenhaus<\/h3>\n<p>Ich lernte dem Direktor kennen und er zeigte mir alles. &Uuml;berall wurde mir unglaublich gro&szlig;e Dankbarkeit und Wertsch&auml;tzung entgegen gebracht. Alle sind wirklich gl&uuml;cklich dar&uuml;ber, dass ich hierhin gekommen bin, um in der Werkstatt zu helfen. Insgesamt findet eine gro&szlig;e Wertsch&auml;tzung statt. &Uuml;berall wird man gefragt wie es einem geht. Man bekommt gerade von &auml;lteren Personen die Daumen gedr&uuml;ckt. Und das obwohl ich erst 20 bin und nicht wirklich was erreicht habe in meinem Leben. Aber inzwischen wei&szlig; ich, was sie meinen. Das was wir in Deutschland als Wissen mit auf dem Weg bekommen, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen. Was wir in einer Lehre beigebracht bekommen ist oftmals mehr als jemand hier in seinem ganzem Leben in dem Beruf erlernen wird.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Ich bin echt ein guter Handwerker<\/strong>. In der Schule hab ich nicht wirklich aufgepasst. Aber ich habe gelernt meinen Beruf anwenden zu k&ouml;nnen. Die Art wie hier die Schuhe gemacht werden ist im Prinzip das gleiche wie in Deutschland. Allerdings werden die Schuhe hier nur &bdquo;Pie mal Daumen&ldquo; gefertigt. Es wird nicht auf den Stand, den Halt oder auf die Passform geachtet.<\/p>\n<p>Ich kann das, was ich Deutschland gelernt habe hier super mit einbringen und weitergeben. Aber ich kann genau so viel lernen, wie ich weiter gebe. Hier sind alle Patienten Kinder. Kinder, die Bein-Fehlstellungen haben. Meistens eine Instabilit&auml;t im Knie. Wir richten mit Schienen und Schuhen die Beine. Die Schienen bestehen aus Metall und unten werden die Schuhe dran befestigt. Die Kinder m&uuml;ssen oft kommen, weil die Schienen nachgestellt werden m&uuml;ssen. Man kann sich das wie bei &bdquo;Forest Gump&ldquo; vorstellen. Er hat ungef&auml;hr die Schienen, wie wir sie herstellen.<\/p>\n<p>Die Arbeit ist sehr sehr zeitaufwendig.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"w-separator size_small with_line width_default thick_1 style_solid color_border align_center\"><div class=\"w-separator-h\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-image align_none\"><div class=\"w-image-h\"><img decoding=\"async\" width=\"614\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_orthopadic_children_shoes-614x1024.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_orthopadic_children_shoes-614x1024.jpg 614w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_orthopadic_children_shoes-180x300.jpg 180w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_orthopadic_children_shoes-600x1000.jpg 600w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_orthopadic_children_shoes.jpg 648w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\"\/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p><strong>Ein gro&szlig;es Problem ist, das oft Stromausfall ist.<\/strong> So wie auch jetzt. Ich sitze hier seit 2 &frac12; Stunden und schreibe, weil wir keinen Strom haben. Wenn der Strom fehlt kann man nichts machen. Nur warten! Ab und zu gibt es auch einfach nichts zu tun. Oder der Klebstoff ist aus. Alles sehr neu und ungew&ouml;hnlich. Unsere Werkstatt besteht aus einem Raum f&uuml;r uns Orthop&auml;die Schuhmacher und einer kleinen Schreinerei. In der Schreinerei wird absolut alles hergestellt. Kleine Rollatoren f&uuml;r Kinder, die Laufen lernen m&uuml;ssen, St&uuml;hle, Kr&uuml;cken etc. Alle m&ouml;glichen Hilfsmittel. Und alles nur aus Holz und den einfachsten Werkzeugen. Es ist nahezu unglaublich, was hier alles hergestellt wird k&ouml;nnen.<\/p>\n<p><strong>Bis auf 3 haben alle Werkstatt Mitglieder eine Behinderung,<\/strong> die meisten sind taub. Und das macht es echt schwierig mit ihnen zu kommunizieren. Mein Englisch ist gerade so ausreichend, aber jemanden der taub ist was beizubringen oder zu erkl&auml;ren ist ziemlich schwer. Aber es klappt. Es l&auml;uft also ziemlich gut. Nach dem Ernest und ich im Krankenhaus waren, ging es wieder zur&uuml;ck nach Agona Swedru. Jedesmal wenn ich arbeiten gehe muss ich mit dem Taxi fahren. Die Fahrt mit dem Taxi dauert ca. 45-60 min. Vielleicht werde ich mir einen Motorroller kaufen. Weil sich die kosten mit der Zeit echt l&auml;ppern.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section><!-- Row Backgrounds --><div class=\"upb_color\" data-bg-override=\"0\" data-bg-color=\"#f3f1ed\" data-fadeout=\"\" data-fadeout-percentage=\"30\" data-parallax-content=\"\" data-parallax-content-sense=\"30\" data-row-effect-mobile-disable=\"true\" data-img-parallax-mobile-disable=\"true\" data-rtl=\"false\" data-custom-vc-row=\"\" data-vc=\"8.7.2\" data-is_old_vc=\"\" data-theme-support=\"\" data-overlay=\"false\" data-overlay-color=\"\" data-overlay-pattern=\"\" data-overlay-pattern-opacity=\"\" data-overlay-pattern-size=\"\"><\/div><section class=\"l-section wpb_row height_auto\" id=\"Fussball\"><div class=\"l-section-h i-cf\"><div class=\"g-cols vc_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-12 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><h3>Wir fuhren also zur&uuml;ck und damit zu meinem eigentlichen Projekt: Soccer for Change.<\/h3>\n<p>Ich lernte mein neues Team kennen. Ca 30 Leute im Alter von 18-27 Jahren. Der Start war ein bisschen schwierig. Ich kenne den Ghanaer nicht. Und ich habe auch keine Ahnung, wie das alles laufen wird, aber es wird schon funktionieren.<\/p>\n<\/div><\/div><div class=\"g-cols wpb_row via_flex valign_top type_default stacking_default\"><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Das erste Training war dann auch schwierig. Ich versuchte auf Englisch zu erkl&auml;ren, was ich von ihnen wollte. Und sie sprachen in kwi miteinander. Ich verstand also kein Wort. Inzwischen klappt das Training aber echt gut, weil wir uns kennengelernt haben. Wir haben Spa&szlig; zusammen.<\/p>\n<p>Sie lernen echt schnell und wissen sich im Spiel gut einzusetzen, sprich genau das was ich versuche ihnen zu vermitteln.<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"vc_col-sm-6 wpb_column vc_column_container\"><div class=\"vc_column-inner\"><div class=\"wpb_wrapper\"><div class=\"w-image align_none\"><div class=\"w-image-h\"><img decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_soccer_for_change_01.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" loading=\"lazy\" srcset=\"https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_soccer_for_change_01.jpg 1000w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_soccer_for_change_01-300x225.jpg 300w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_soccer_for_change_01-768x576.jpg 768w, https:\/\/amaidi.org\/wp-content\/uploads\/2017\/08\/AMAIDI_Africa_Ghana_Leo_soccer_for_change_01-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\"\/><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"w-separator size_small with_line width_default thick_1 style_solid color_border align_center\"><div class=\"w-separator-h\"><\/div><\/div><div class=\"wpb_text_column\"><div class=\"wpb_wrapper\"><p>Das einzige Problem sind die Gegebenheiten vor Ort. Wir haben 4 Fu&szlig;b&auml;lle, Leibchen und H&uuml;tchen. Die B&auml;lle halten aber auf Grund des harten Untergrundes nicht lange. Das Spielfeld ist auch f&uuml;r ghanaische Verh&auml;ltnisse nicht so gut, denn es geht auf und ab. Es ist 150 m lang und hat einen H&ouml;hen Unterschied vom bestimmt 2-3 Metern. &Uuml;berall sind L&ouml;cher. Zwischendrin sind kleine Grundfl&auml;chen von einem alten Haus. Der Grund ist aus fest getretener Erde und hart wie Beton. Die Tore bestehen aus Metallstangen. Aber es funktioniert alles.<\/p>\n<p>Und was am unglaublichsten ist. Die Jungs bekommen einfach jeden Ball. Egal wie feste du ihnen zu spielst. Egal wie kurz vorher der Ball auftitscht und verspringt, &nbsp;sie bekommen einfach jeden ball. Es l&auml;uft also alles in allem ziemlich gut. Ich bin echt gl&uuml;cklich hier.<\/p>\n<p>Beim n&auml;chsten Mal schreibe &uuml;ber das was ich au&szlig;erhalb erlebe.<\/p>\n<p>Ich w&uuml;nsche euch alles Gute!<\/p>\n<p>Euer<\/p>\n<p>Leo<\/p>\n<\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/section>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I can learn just as much as I pass on. Here in Ghana, all patients are children. Children who have leg dislocations. Usually instability in the knee. 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